Was gegen Mückenstiche hilft

Kälte, Weißkohl oder Zwiebel – die besten Hausmittel gegen Mückenstiche

Wer kennt das nicht: nachts ein lästiges Summen im Ohr, was das Einschlafen verhindert und am Morgen ein juckender Stich. Mit dem Sommer kommen die Mücken und kaum einer bleibt von ihren Stichen verschont.

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Am Morgen kommt manchmal das böse Erwachen: Juckende Quaddeln am ganzen Körper zeigen, dass nachts Mücken ihr Unwesen trieben. Dabei stechen lediglich die weiblichen Mücken zu, denn sie benötigen die eiweißreiche Blutmahlzeit, um Eier für die Fortpflanzung produzieren zu können.

 

In der Regel sind Mückenstiche harmlos, dafür aber unangenehm, denn sie lösen meist einen starken Juckreiz aus. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf einen Mückenstich. Manchmal führt ein solcher Stich zu starken Rötungen und Schwellungen. In seltenen Fällen kann er auch eine allergische Reaktion auslösen, wo es zusätzlich zu Kreislaufproblemen oder Erbrechen kommt. Bei Mückenstichen, die an Hals, Augen oder Mund große Schwellungen oder Atemnot verursachen, ist ein Notarzt zu konsultieren. Meistens bleibt es aber beim unangenehmen Juckreiz und kleinen Hautrötungen. Welche Maßnahmen Sie ergreifen können, wie Sie erfolgreich vorbeugen und was am besten gegen Mückenstiche hilft, erfahren Sie hier.

 

Wie Hausmittel gegen Mückenstiche helfen

Mückenstiche sind in der Regel ungefährlich, dennoch unangenehm und lästig. Der Griff zu Medikamenten ist oft nicht erforderlich. Hausmittel hat jeder parat und sie können schnell Schmerzen und Juckreiz lindern. Im Folgenden sind jene Hausmittel aufgelistet, die am besten gegen Mückenstiche helfen:

  • Zwiebel: Die Zwiebel gilt als Hausmittel der ersten Wahl bei Insektenstichen. Ihr Saft hat eine desinfizierende, antibakterielle Wirkung und kann Schwellung und Juckreiz lindern.
  • Spitzwegerich und Weißkohl: beiden wird eine lindernde Wirkung nachgesagt. Legen Sie die Blätter dazu direkt auf die Haut.
  • Aloe Vera: Der Saft der Aloe Vera gilt als entzündungshemmend und wundheilend. Legen Sie dazu die Schnittfläche eines abgetrennten Blattes auf den Mückenstich.
  • Meerrettich: frisch gerieben aufgetragen lässt er den Juckreiz schnell verschwinden.
  • Kälte: Ein Kühlakku oder eine kalte Gelkompresse lindert den Juckreiz und lässt Schwellungen abklingen.
  • Alternativ auch Hitze: Die Hitze soll dafür sorgen, dass die juckreizverursachenden Proteine im Speichel der Mücke zersetzt werden. Legen Sie für wenige Sekunden einen heißen Löffel oder ein in heißes Wasser getränktes Tuch auf die betroffenen Stellen.

 

 

Was gegen Mückenstiche hilft: nicht kratzen!

Mückenstiche bringen meist einen starken Juckreiz mit sich, den es zu lindern gilt. Kratzen Sie einen Mückenstich auf, besteht die Gefahr, dass Keime und Bakterien in den Körper eindringen und Infektionen entstehen können. Krankheitserreger werden normalerweise nicht von einheimischen Mücken übertragen. Bei tropischen Mücken ist hingegen Vorsicht geboten, denn diese können Krankheiten, wie Malaria oder das Dengue-Fieber auslösen. Neben den oben genannten Hausmitteln gibt es auch kühlende Gels und Salben mit antiallergischem Wirkstoff, die den lästigen Juckreiz lindern können. Die sogenannten Antihistaminika sind also ein bewährtes Mittel, das gegen Mückenstiche hilft.

 

5 Tipps, um Mückenstichen vorzubeugen

Am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht erst zum Mückenstich kommt. Das ist leichter gesagt als getan, denn Schweiß und Wärme locken Mücken an. Somit ist es bei heißen Temperaturen eigentlich unvermeidlich und oft nur eine Frage der Zeit, bis eine Mücke zuschlägt. Doch mit einigen wenigen Tipps und Tricks lässt sich gut vorbeugen.

  • Schützen Sie Ihre Haut mit langärmeliger Kleidung.
  • Tragen Sie Insektenschutzspray auf.
  • Duschen Sie vor dem Schlafengehen.
  • Ein Ventilator im Schlafzimmer kann helfen, Mücken zu vertreiben und ungestört zu schlafen.
  • Bringen Sie Fliegengitter an die Fenster an, damit die Mücken gar nicht erst in die Wohnung gelangen. Oder hängen Sie über dem Bett ein Moskitonetz auf.

 

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