Stammzellen aus der Nabelschnur

Tatsächlicher Lebensretter oder reines Marketing-Versprechen?

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Als Schwangere kommt man an ihnen kaum vorbei: Den Werbeanzeigen der Nabelschnurblutbanken in Zeitschriften für werdende Mütter oder in Elternratgebern. Dazu noch die Schlagzeilen in der Presse wie: „Stammzellen gegen Diabetes“, „Herzinfarkt-Therapie mit den Wunderzellen“ oder „Stammzellen als Jungbrunnen“, die regelmäßig über die neuesten Errungenschaften der Stammzellenforschung berichten.
Was ist dran an der vermeintlichen Wunderwaffe „Stammzellen aus der Nabelschnur“? Ist die private Einlagerung der Stammzellen sinnvoll oder doch die Spende die bessere Alternative? Fragen über Fragen, die auf werdende Eltern einstürmen.

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Stammzellen einlagern

Stammzellen einlagern: Ein Faktencheck

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Dank der Kryokonservierung gibt es heutzutage die Möglichkeit, Gewebe vorsorglich einzufrieren. Krebspatienten mit Kinderwunsch greifen auf diese Option zurück, um die Familienplanung trotz Krankheit nicht zu gefährden. Doch nicht nur Ei- und Samenzellen lassen sich einfrieren. Auch die Einlagerung von Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe ist möglich. Die so aufgebauten Stammzellendepots könnten in der Zukunft die Basis für individuelle Therapien sein.

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