Künstliche Embryonen: Stammzellen zur Blastocysten-Entwicklung bewegt

Proto-Embryonen ohne Spermien und Eizellen in der Petrischlae gezüchtet

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Erstmals gelang es, Proto-Embryonen zu erzeugen, ohne dass dabei Spermien oder Eizellen zum Einsatz kamen. Genutzt wurden dafür die Stammzellen von Mäusen. Die Plazenta- und embryonalen Zellen sortierten sich selbständig zu einer embryo-ähnlichen Struktur. Die bahnbrechende Studie wurde im Fachblatt „Nature“ veröffentlicht.

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Chemikalien im Trinkwasser: Wie wirken sie sich auf die Gesundheit aus?

Auf der Suche nach embryotoxischen bzw. neurotoxischen Substanzen im Wasserkreislauf

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Arzneimittel, Pestizide und Kosmetika landen irgendwann mit dem Abwasser in den Kläranlagen. Von dort können sie mit dem Wasserkreislauf sogar ins Trinkwasser gelangen. Wir nutzen diese Chemikalien zwar schon länger, jedoch ist bei vielen die genaue Wirkung auf den Menschen, die Tiere und die Umwelt bei weitem nicht abschließend erforscht.

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Haustiere & Nutztiere: Domestizierung verändert Verhalten und Aussehen

Warum das „Domestikationssyndrom“ ein Nebeneffekt der Zähmung ist

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Der Mensch domestiziert seit Jahrtausenden ursprünglich wilde Tiere. Dank gezielter Auswahl sind so verschiedene Haustier- und Nutztierrassen entstanden. Erst durch die Zähmung und Zucht gibt es Milchkühe, Schafe, Reitpferde oder das Haushuhn. Die Unterschiede zu den wildlebenden Verwandten sind teilweise beträchtlich.

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Wundersame Umprogrammierung am Beginn des Lebens

Eizelle übernimmt nach der Befruchtung die Führungsaufgaben

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Neues Leben beginnt damit, dass zwei hochspezialisierte Zellen miteinander verschmelzen. Es entsteht die Zygote. Damit jedoch die Embryogenese beginnen und ein vollständiges Lebewesen entstehen kann, muss das Erbgut der Eltern im einzelligen Embryo fusionieren und umprogrammiert werden. Damit da möglichst wenig schiefgeht, hat die Natur Kontroll- und Reparaturmechanismen entwickelt.

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Epigenetik: Retrotransposons übernehmen Schlüsselrolle bei der Embryonalentwicklung

Steuerung des Entpackens des Chromatins

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Experten schätzen, dass das Erbgut von Säugetieren wohl zur Hälfte aus sogenannten Retrotransposons besteht. Obwohl diese sehr häufig sind, kennen Wissenschaftler sie noch nicht sonderlich genau. Dank einer Münchner Forschergruppe ändert sich dies nun langsam. Retrotransposons spielen offensichtlich am Beginn der Embryonalentwicklung eine gewichtige Rolle.

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Genetische Klone

Ist reprogrammierte Totipotenz ein Einfallstor für das menschliche Ersatzteillager „genetischer Klon“?

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Als der japanische Stammzellenforscher Shin’ya Yamanaka die Möglichkeit der Erzeugung von induzierten pluripotenten Stammzellen entdeckte, war dies ein Quantensprung für die Stammzellenforschung. Jetzt könnte die nächste Bastion brechen: Die Erzeugung von totipotenten Stammzellen scheint in greifbare Nähe gerückt und damit auch das Klonen von Menschen.

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