Leukämie-Entwicklung: Darmbakterien beschleunigen Krankheitsausbruch

Darmkeime im Blut mobilisieren bei Risikopatienten gefährlichen Signalweg

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Risikofaktoren lassen die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs einer Leukämie ansteigen. Eine Mutation im Tet2-Gen der hämatopoetischen Stammzellen ist ein solcher Risikofaktor. Doch erst, wenn Darmbakterien in den Blutstrom gelangen, wird der Krankheitsausbruch forciert. Wie der Mechanismus funktioniert, haben Forscher an Mäusen herausgefunden.

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T-Zell-Rezeptor-Therapie unterstützt das Immunsystem im Kampf gegen Leukämie

Hochgerüstete T-Zellen sollen Krebszellen bekämpfen

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Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) testet eine neue Therapie im Kampf gegen Luekämie. Erklärtes Ziel der CD-TCR-001-Studie ist es, das Immunsystem der Patienten zu unterstützen. Der neue Behandlungsansatz heißt T-Zell-Rezeptor-Therapie. Hierbei soll das eigene Immunsystem gegen die Krebszellen mobilisiert und scharf gemacht werden.

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Stammzellen-Impfung kann Krebswachstum hemmen

Personalisierte Zusatztherapie könnte Standardbehandlung ergänzen und verbessern

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Induzierte pluripotente Stammzellen ähneln in ihren Eigenschaften embryonalen Stammzellen und damit auch Krebszellen. Forscher entdeckten nun, dass die Oberflächenstrukturen von IPS-Zellen sich eignen, um damit das Immunsystem auf die Erkennung von Krebszellen zu trainieren. Die Stammzellen-Impfung gegen Krebs rückt so in greifbare Nähe.

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Erfolgreichere Transplantation von Blutstammzellen dank Hemmung des Zelltods

Transplantation hämatopoetischer Stammzellen sicherer durch Apoptosehemmung

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Am Universitätsklinikum Freiburg entdeckten Forscher, wie sich bei einer Stammzelltransplantation von Blutstammzellen die Erfolgschancen erhöhen lassen. Wird bei den gespendeten hämatopoetischen Stammzellen zeitweise der natürliche Zelltod gehemmt, so steigen die Chancen auf ein Anwachsen der Spenderzellen beim Empfänger.

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Brustkrebs: Neuer Wirkstoff gegen dreifach negatives Mammakarzinom

KDM4-Inhibitor verspricht neue Hoffnung für Betroffene

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Bei dreifach negativem Brustkrebs stößt die moderne Medizin noch immer an ihre Grenzen – trotz aller Fortschritte im Kampf gegen das Mammakarzinom. Eine neue Studie belegt nun, dass betroffene Frauen vom Einsatz von neu entwickelten, epigentischen Inhibitoren profitieren könnten. Sie helfen, das Wachstum der Krebsstammzellen einzudämmen.

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