Gesundes Grillvergnügen

Unbedenklicher Grillspaß & gesunde Gaumenfreuden

Was gibt es schöneres als an einem lauen Sommerabend mit Freunden zusammen zu sitzen und zu grillen? Sobald die Tage länger und wärmer werden, sind auch die ersten Grills angezündet. Egal ob im Garten, im Park oder auf dem Balkon – Sommerzeit heißt Grillzeit. Doch kann Grillen überhaupt gesund sein angesichts der Unmengen an Bratwürsten und Steaks, die jährlich auf deutschen Grills landen? Auch im Rauch stecken krebserregende Stoffe, die sich vermeiden lassen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, was ein unbeschwertes und gesundes Grillvergnügen ausmacht.

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Ganz gleich wie Sie es nennen – ob Barbecue, Grillen oder Rostern: Es muss nicht immer die klassische Bratwurst oder das Steak sein, das auf dem Grill landet. Auch ein Schaschlik mit viel Gemüse ist eine leckere Alternative und gesünder. Seien Sie ruhig experimentierfreudig und überraschen Sie Ihre Gäste, indem Sie auch einmal Obst auf den Rost legen.

 

Gesundes Grillvergnügen: Auf die richtige Vorbereitung achten

Die meist verwendeten Grillgeräte in Deutschland sind Holzkohlegrills. Achten Sie zunächst darauf, dass die Holzkohle gut durchglüht. Dazu sind zwischen 30 und 60 Minuten notwendig. Eine pyramidenförmige Schichtung der Holzkohle und gut verteilter Grillanzünder sorgen für ein optimales Ergebnis. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man daran, dass die Kohle von einer dünnen Ascheschicht bedeckt ist. Legt man das Grillgut nun direkt auf den Rost, tropft heißes Fett auf die glühende Kohle und Qualm steigt auf. In diesem sind gefährliche Chemikalien wie Benzpyren enthalten, die mit dem Grillgut in den Körper gelangen. Um das zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung von Alufolie oder Aluminiumschalen. Allerdings ist hier zu beachten, dass sich Aluminium nicht mit Säure oder Salz verträgt. In Salz oder Zitrone mariniertes Grillgut sollte daher nicht in Aluminiumfolie gewickelt werden, hier könnte man zum Beispiel Backpapier verwenden. Grundsätzlich sollten in Aluminium gepackte Lebensmittel erst nach dem Grillen gesalzen oder mit Zitrone gewürzt werden. Eine nachhaltige Alternative zu Aluminium sind wiederverwendbare Schalen aus Edelstahl oder Emaille, Grillgitter und Grillpapier aus Holz. Wer auf die lange Vorbereitungszeit und unangenehmen Qualm eines Holzkohlegrills verzichten möchte, hat die Möglichkeit, das Grillgut mit Gas- oder Elektrogrills zuzubereiten. Sie ermöglichen ein rauchfreies und gesundes Grillen.

 

 

Zutaten für einen gesunden Grillabend

Mariniertes Fleisch oder Gemüse ist ein beliebtes Grillgut. Für ein gesundes Grillvergnügen kommt es aber auf das richtige Fett an, denn nicht jedes Öl ist zum Grillen geeignet. Wählen Sie ein Öl, das die hohen Grilltemperaturen aushält. Olivenöl oder Mischöl ist besonders gut geeignet. Eine Marinade lässt sich schnell und unkompliziert herstellen: Sie benötigen Olivenöl, Knoblauch und frische Kräuter wie Basilikum, Oregano oder Thymian. Darin eingelegtes und gegrilltes Hühnerfleisch, Zucchini oder Schafskäse schmeckt hervorragend und sorgt für Urlaubsstimmung zu Hause.

 

 

Vegetarisches Grillvergnügen ist gesund

Es muss nicht immer Fleisch sein: Probieren Sie statt Steak und Bratwurst doch einfach mal Gemüsespieße, Grillkäse, gefülltes Gemüse oder Fisch. Gegrillter Schafskäse mit Tomatenscheiben, mit Frischkäse oder Weißwein gefüllte Champignonköpfe oder marinierte Zucchini und Auberginen seien an dieser Stelle als vegetarische Grillspezialitäten genannt. Einzeln in Alufolie gepackt, wird das Gemüse auf dem Grill zur leckeren Köstlichkeit. Für einen gelungenen Abschluss eines Grillabends können Sie auch Obst auf den Rost legen. Überraschen Sie Ihren Gaumen und Ihre Gäste mit gegrillter Ananas, Banane oder Pfirsich – ein ideales Dessert für Ihre Grillrunde und ein gesundes Grillvergnügen.

 

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