Frühjahrsmüdigkeit

Woher die Müdigkeit im Frühling kommt & was dagegen hilft

Der März ist gemeinhin der Monat, indem der Frühling beginnt. Doch mit den wärmeren, angenehmen Temperaturen geht eine unangenehme Begleiterscheinung einher: Die Frühjahrsmüdigkeit. Experten vermuten, dass rund 70% der Deutschen an Frühjahrsmüdigkeit leiden.

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Die Tage werden im Frühjahr wieder länger. Doch die Umstellung von Winter auf Frühling ist für den Organismus eine Herausforderung. Viele Menschen werden daher von der Frühjahrsmüdigkeit geplagt. Sie haben das Gefühl, an den unmöglichsten Orten – sei es in der Mensa oder im Einkaufszentrum – sofort schlafen zu können. Die bleierne Müdigkeit will den ganzen Tag nicht verschwinden.

 

Die Symptome sind bei den meisten Betroffenen ähnlich: Sie fühlen sich abgeschlagen, müde und weniger leistungsfähig. Auch Stimmungsschwankungen oder Kreislaufprobleme können auftreten. Die Ursachen für die Müdigkeit im Frühjahr sind der Wissenschaft nur unzulänglich bekannt. Experten vermuten, dass der Hormon- und Stoffwechselhaushalt eine Rolle spielt. Der Körper müsse sich erst nach und nach an die ansteigenden Temperaturen gewöhnen.

 

Junge Menschen und Frauen sind besonders häufig betroffen

Jüngere Menschen und Frauen sollen häufiger von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen sein als beispielsweise alte Männer. Allerdings ist Frühjahrsmüdigkeit keine Krankheit und verschwindet von ganz alleine wieder – eine mögliche Erklärung, weshalb die Wissenschaft dem Thema ein eher geringes Interesse zukommen lässt. Nach etwa zwei bis vier Wochen fühlen sich die Betroffenen wieder erheblich besser, also dann, sobald der vom Winter beeinflusste, niedrige Serotoninspeicher wieder ansteigt. Mit dem Anstieg des Serotonins geht auch die Konzentration des Schlafhormons Melatonin zurück, das den Körper müde macht.

 

 

Was gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft

Tageslicht ist die Therapie erster Wahl. Auf keinen Fall sollten die Betroffenen ihrem Verlangen nachgeben und einfach im Bett bleiben. Tageslicht, verbunden mit einem ausreichenden Maß an Bewegung, holt den Körper aus dem Winterschlaf. Sportliche Aktivitäten und Spaziergänge im Freien sind ebenfalls hilfreich, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Wer die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen möchte, sollte darüber hinaus eine leichte, ausgewogene Ernährung bevorzugen. Idealerweise stehen frisches Gemüse und Obst auf dem persönlichen Speiseplan. Gegen die morgendliche Müdigkeit hilft eine kalt-warme Wechseldusche. Ganz wichtig ist zudem die persönliche, mentale Einstellung. Positive Gedanken, abwechslungsreiche Unternehmungen und eine optimistische Einstellung sorgen für einen unbeschwerteren Start in den Frühling.

 

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