Die richtige Pflege für die Hände im Winter

In 3 Schritten zu streichelzarten Händen

Draußen herrschen Minusgrade. In der Wohnung ist die Heizungsluft trocken. In der kalten Jahreszeit leiden wir nicht nur verstärkt unter trockenen Augen, auch unsere Haut und vor allem die Hände zeigen Stresssymptome. Sie werden rissig und empfindlich. Doch gepflegte Hände sind ein Aushängeschild. Dass es unseren „Universalwerkzeugen“ gut geht, darauf sollten wir immer achten. Mit der richtigen Pflege für die Hände im Winter gelingt ihnen das garantiert.

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Der Winter ist ein echtes Bewährungsprogramm für unsere Hände. Schnell trocknet die trockene Winter- und Heizungsluft die Haut aus. Die Folge: Die Hände werden rau und rissig. Jetzt tut schnelles Handeln Not. Legen Sie ein Verwöhnprogramm auf, um die Hände im Winter optimal zu pflegen. Dank der Tipps von familien-gesundheit.de braucht es nicht viel und Ihre Hände werden schnell wieder streichelzart!

 

Nehmen Sie erste Warnsignale ernst, denn der Winter bedeutet für empfindliche Haut Stress. Es kommt zu trockenen Hautstellen, die jucken und im Extremfall sogar aufplatzen können. Aus kleinen Rissen entwickeln sich im schlimmsten Fall richtige Exzeme. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen und starten Sie bei den kleinsten Anzeichen umgehend mit Erste-Hilfe-Maßnahmen für die Hände.

 

Soforthilfe: Cremen, cremen, cremen

Auslöser für die erforderlichen Notfallmaßnahmen ist in der Regel die trockene Winterluft. Der Haut wird so Feuchtigkeit entzogen. Außerdem versucht der Körper, sich gegen den drohenden Wärmeverlust zu wappnen. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Das hat zur Folge, dass die Haut schlechter durchblutet wird. Eine schlechtere Durchblutung geht allerdings auch immer mit einer Unterversorgung einher, denn es kommt weniger Sauerstoff und Feuchtigkeit in den Hautzellen an. Gleichzeitig werden Schlackenstoffe nicht mehr so zügig abtransportiert und sammeln sich in den Zellen an. Diese Prozesse sind direkt mit dem Auge beobachtbar, denn die Haut ist an den Händen nicht mehr glatt und geschmeidig. Sie wird schuppig und rissig. In akuten Fällen können sogar blutende und nässende Stellen entstehen. Jetzt hilft nur noch eins: cremen, cremen, cremen, damit sich die Haut schneller vom Stress erholen kann.

Doch lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen! Starten Sie einfach rechtzeitig mit dem 1-2-3-Winter-Verwöhnprogramm für Ihre Hände.

 

 

Optimale Pflege im Winter: Das 1-2-3-Verwöhnprogramm für die Hände

Für schnelle und zuverlässige Abhilfe sorgt ein intensives Pflegeprogramm für die Hände im Winter. Es macht sie streichelzart und schön.

 

Handbad – Schritt 1 auf dem Weg zu streichelzarten Händen im Winter

Ein Handbad hilft, dass sich strapazierte Hände im Winter regenerieren können. Bestens geeignet dafür sind basische Bäder, die es in jeder Apotheke gibt. Das Bad regt die Durchblutung und den Abtransport der Schlackestoffe an. Es unterstützt außerdem die Rückfettung der Haut. Das Handbad ist für die Haut damit die Erste-Hilfe-Maßnahme zur Selbsthilfe.

 

Beautypackung – Schritt 2 auf dem Weg zu streichelzarten Händen im Winter

Eine Beautypackung für die Hände ist schnell gemacht. Die Zutaten finden sich in der Regel in jedem Haushalt. Sie benötigen zur Pflege der Hände 100 Gramm fetten Quark. Er darf ruhig 40 Prozent Fettgehalt haben. In den Quark rühren Sie ein Eigelb und außerdem etwas Mandelöl. Sollten Sie kein Mandelöl im Haus haben, ist auch ein Bio-Olivenöl extra vergine genauso gut geeignet. Vermischen Sie alles gut miteinander bis eine dickflüssige Paste entsteht.

Die Quarkpackung tragen Sie nun gleichmäßig und dick auf Ihre Hände auf. Die Beautypackung sollten nun rund 20 Minuten Zeit haben, um einzuwirken. Ziehen Sie am besten Plastikhandschuhe über. Sie verhindern, dass die Quarkpackung da bleibt, wo sie Wirkung soll und nicht woanders landet. Die Handschuhe haben außerdem noch einen sehr gewünschten Nebeneffekt. Unter ihnen entsteht nämlich ein Wärmestau und damit saunaähnliche Bedingungen für die Hände. Durch die Wärme öffnen sich die Hautporen und die Wirkstoffe aus der Beautypackung können besser in die Haut einziehen.

 

Gute Handcreme auftragen – Schritt 3 auf dem Weg zu streichelzarten Händen im Winter

Zum Abschluss des Verwöhnprogramms für Ihre Hände im Winter tragen Sie eine reichhaltige Handcreme auf. Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Cremes ohne Parafine und Silikone sind ideal. Bewährt haben sich beispielsweise Mandelmilch, Kokosöl, Olivenöl oder Avocadobutter. Seidenöl, Amaranthöl aber auch Sheabutter sind weitere pflegende Inhaltsstoffe, bei denen sie getrost zugreifen können. Die Handcreme darf darüberhinaus auch pflanzliches Vitamin E, Ringelbumen-Extrakte (Calendula), Aloe Vera und Glycerin enthalten. Neigt Ihre Haut trotz aller Pflege generell zur Rissbildung, so helfen Panthenol und Urea, Schlimmeres zu verhindern. Dank der wertvollen Inhaltsstoffe wird Ihre Haut mit allem versorgt, was sie benötigt. Die Wirkstoffe gelangen bis in die tieferen Hautschichten und unterstützen die Zellen beim Regenerieren. Die Wirkung ist nicht nur sichtbar sondern vor allem spürbar: Sie haben zarte und weiche Hände.