Anti-Aging: Was die Haut jung hält

So halten Sie die Hautalterung auf!

Der Traum von der ewigen Jugend ist so alt wie die Menschheit selbst. Das Altern ist eines der am wenigsten verstandenen Phänomene der Biologie. Es ist ein fortschreitender, nicht umkehrbarer Prozess, der die meisten Organe betrifft – so auch die Haut, das größte und vielseitigste der menschlichen Organe. Die Hautalterung ist individuell, beginnt bei den meisten Menschen aber um das 25. Lebensjahr herum: Die Haut verliert an Elastizität und Spannkraft, sie bekommt Linien und Fältchen.

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Alterslose Schönheit, faltenfreie Haut – das wünschen sich viele. Mit Anti-Aging lässt sich die Hautalterung zumindest aufhalten. Ein gesunder Lebensstil und eine bewusste Ernährung mit vielen Antioxidantien aus Obst und Gemüse sind ein wichtiger Baustein. Dazu kommt ein konsequenter Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung.

 

Experten unterscheiden dabei zwischen dem „Zeitaltern“ und dem „Lichtaltern“. Während Ersteres genetisch gesteuert und somit nicht beeinflussbar ist, unterliegt Letzteres vor allem Umweltfaktoren. Einige Forscher gehen davon aus, dass drei Viertel der Hautalterungsprozesse diesen äußeren Faktoren zuzuschreiben sind. Sie können also durchaus etwas dagegen tun. Die trimeda-Redaktion gibt Ihnen im Folgenden einige allgemeine Anti-Aging-Tipps und verrät, was die Haut jung hält.

 

Bekämpfung von freien Radikalen als Anti-Aging-Methode

Der Begriff Anti-Aging umfasst verschiedene Maßnahmen, die das Altern hinauszögern sollen. Die meisten davon beruhen auf der Idee von den freien Radikalen. Hierbei handelt es sich um bindungssuchende Moleküle, die vereinfacht gesagt Hautzellen schädigen. Sie entstünden infolge der Stoffwechselprozesse und würden unter anderem durch UV-Licht beeinflusst. Die stetig wachsende Ansammlung geschädigter Zellen bewirke laut dieser Theorie den komplexen Alterungsprozess. Die Verringerung von oxidativem Stress habe eine geringere Anzahl an freien Radikalen und somit weniger Hautschäden zur Folge. Dies könne durch eine Reduzierung oder Neutralisierung der freien Radikale erreicht werden.

 

 

Inzwischen hat sich ein konsequenter Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung ohnehin als wirksam gegen frühzeitige Hautalterung erwiesen. UV-Licht kann die Hautzellen derart schädigen, dass nicht nur Falten und Altersflecken, sondern auch maligne Melanome (Hautkrebs) entstehen können. Eine australische Studie legt den Schluss nahe, dass täglich Sonnencreme benutzt werden sollte – sommers wie winters. Viele Kosmetikfirmen haben bereits darauf reagiert und Gesichtscremes und Make-Ups mit Lichtschutzfaktor herausgebracht. Einige dieser Produkte enthalten zudem Antioxidantien, welche die Haut zusätzlich schützen sollen. Weitere Stellschrauben in diesem Zusammenhang sind eine hohe Schadstoffbelastung, Zigarettenrauch und Alkoholgenuss – dies alles bedeutet für die Hautzellen Stress und sollte daher konsequent vermieten werden.

 

 

Anti-Aging-Kur für die Haut: Vitaminreiche Ernährung und Essenspausen

Im Sinne der Neutralisierung von freien Radikalen könnten einigen Forschern zufolge auch bestimmte Nährstoffe hilfreich sein – vor allem die Vitamine C, A und E sowie Flavonoide und Carotinoide. Diese sogenannten Antioxidantien würden als „Radikalfänger“ dienen. Sie kommen unter anderem in Eiern, Kakao und Obst vor. Empfehlenswert sei beispielsweise auch eine mediterrane Ernährung mit reichlich Fisch, Olivenöl und Gemüse. Auf Sizilien leben überdurchschnittlich viele über Hundertjährige, ebenso auf der japanischen Inselgruppe Okinawa, wo hauptsächlich Fisch, Nori-Algen, Goya-Gurken, Soja, Tofu, Kohl, Süßkartoffeln, Obst und grüner Tee auf dem Speiseplan stehen. Die meisten über Hundertjährigen sind außerdem schlank und haben tendenziell eher Untergewicht. Das legt den Schluss nahe, die Kalorienzufuhr im Sinne des Anti-Agings zu senken und nie bis zur völligen Sättigung zu essen. Eine Kalorienrestriktion verlangsamte auch in Tierversuchen die Alterungsprozesse. Eine Variante davon ist das intermittierende Fasten, das in diesem Zusammenhang zurzeit viel diskutiert wird. Hierbei wird zwischen Zeiten der Nahrungsaufnahme und Zeiten des Fastens gewechselt.

Einige Nahrungsmittel wie Zucker und rotes Fleisch seien hingegen kontraproduktiv, da sie den Stress auf die Zellen erhöhen.

 

Das trimeda-Fazit

Ein gesunder Lebensstil fördert das Anti-Aging und hält die Hautalterung auf

Schützen Sie sich und Ihre Familie zu jeder Jahreszeit vor schädigendem UV-Licht, essen Sie ausgewogen und halten Sie Maß! Wenn Sie außerdem den Alkohol- und Nikotinkonsum auf ein Minimum beschränken, haben Sie bereits viel für Ihr persönliches Anti-Aging getan. Ihre Haut wird es Ihnen auf jeden Fall danken und jünger aussehen.

 

Disclaimer
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